Unsere Strände zeigen sich dieser Tage von ihrer glibberigen Seite: Überall liegen Quallen im Sand. Kein Grund zur Sorge, aber ein guter Anlass, kurz zusammenzurücken und ein paar Tipps zu teilen – für uns und für unsere Gäste.
Warum sie kommen: der Ostwind
Schiebt der Ostwind das Oberflächenwasser hinaus, strömt aus der Tiefe Wasser zurück und bringt die Quallen mit an den Strand. Noch weht Westwind; dreht er, sind sie wieder da. Sagt es gern euren Feriengästen weiter – dann ist die Überraschung kleiner.
Zusammen aufpassen: nicht anfassen
Auch tote Quallen und lose Tentakel nesseln noch. Die große Wurzelmundqualle ist harmlos, die Feuerqualle selten; vor Kompassqualle und Blauer Nesselqualle aber besser Abstand halten. Barfuß-Kinder kurz an die Hand nehmen, nicht drauftreten – dann bleibt der Strandtag schön.
Ein Augenzwinkern zum Schluss
Und wer dem Glibber etwas Gutes abgewinnen will: In Asien landet die feste Wurzelmundqualle in der Pfanne. Gründlich waschen, in Streifen schneiden, in Sojasoße, Reisessig, Sesamöl, Zucker, Knoblauch und Ingwer marinieren, kurz braten, mit Reis servieren. Guten Appetit, liebe Insel!
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